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aus 2010

01.12.2010  Jugendpreis <Jugendwohnen>
30.11.2010   Dankeschön an Partner <Berufsförderzentrum>
02.10.2010  Lebensträume Lebensräume <Jugendwohnen>

02.10.2010 

Kellerkunst bis Suppkultur <Jugendwohnen>

Impressum


< Jugendwohnen >

Preis geht ans Kinder-Café

Kreis Northeim zeichnet ehrenamtliches Engagement in Kinder- und Jugendarbeit aus
HNA vom 1.12.2010

Northeim. Der Verein Kinder-Café aus Einbeck ist Träger des Jugendpreises 2010 des Landkreises Northeim. Während einer Feierstunde überreichte die stellvertretende Landrätin Dr. Ludmila Huber den mit 1000 Euro dotierten Hauptpreis im Jugend- und Kulturzentrum Alte Brauerei.
Sie durften sich freuen: Alle Preisträger stellten sich nach der Ehrung zum gemeinsamen Foto.

Foto: Schröter

„Ehrenamtliche Arbeit ist Ausdruck von Verantwortungsbereitschaft“, lobte Huber. Und genau dieses gelte es mit dem seit 2006 verliehenen Jugendpreis zu würdigen. Das im außerschulischen Bereich angesiedelte Projekt Kinder-Café hatte sich in der ersten Preiskategorie gegen 14 weitere innovative und kreative Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Ehrenamtlichen durchgesetzt. Diese waren der vom Kreisjugendring Northeim gebildeten Jugendpreis-Jury aus dem gesamten Kreisgebiet vorgeschlagen worden. „Das Kinder-Café versucht Kindern und Jugendlichen gastronomische Lerninhalte zu vermitteln“, berichtete die stellvertretende Landrätin.

In kleinen Teams würden die Teilnehmer durch selbstständiges Ausprobieren beim Kochen, Backen und Servieren verschiedene praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten erlangen. „Auch umweltbewusstes, gesundheitliches, kulturelles und soziales Handeln wird durch die ehrenamtlich tätigen Betreuungskräfte vermittelt und verstärkt.“
700 Euro für Kunstprojekt

Den mit 700 Euro dotierten zweiten Preis in dieser Kategorie erhielt das Kunstprojekt „Lebens(t)räume“ des Vereins Albert-Schweitzer-Familienwerk in Uslar. Gewürdigt wurde dabei der vielfältige und kreative Ansatz, als Jugendlicher durch verschiedene künstlerische Mittel seine Gefühle, Ängste und Träume auszudrücken.
Geld fürs Laientheater

Immerhin noch 400 Euro und damit Platz drei ging an das Laientheaterprojekt „Es war einmal“ von Jugendlichen in Northeim. Durch künstlerische Ausdrucksformen wie Puppenspiel, Schauspiel und Schattenspiel inszenierten elf Jugendliche eigenständig das Stück „Es war einmal“. Durch die Auszeichnung wurde insbesondere der Ansatz hervorgehoben, dass Jugendliche für Jugendliche ein innovatives und kreatives Kulturprojekt realisiert haben.

Siegerin in der zweiten Preiskategorie, die das Engagement von Einzelpersonen oder Gruppen in den verschiedenen Einsatzbereichen der Verbände, Gruppen und Vereine würdigt, wurde die Lindauerin Heidrun Flügge. Sie erhielt den mit 300 Euro dotierten Preis für ihr seit den 1970-er Jahren geleistetes ehrenamtliches Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit. Der zweite Preis (200 Euro) ging an DLRG-Helferin Monique Baye aus Bad Gandersheim, Platz drei (100 Euro) an Andreas Aue aus Nörten-Hardenberg für dessen langjähriges Wirken innerhalb der Jugendfeuerwehr.
Unterstützung von Kindern

Für die gesellschaftliche Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei ihrem Engagement wurde zudem die Volksbank Solling mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. (per)


<Berufsförderzentrum>

Dankeschön an Partner

HNA vom 30.11.2010

Uslar. Zu einem geselligen Abend am Kachelofen im Jugendcamp des Albert- Schweitzer- Familienwerkes hatte Heinz Rickert als Chef des Berufsförderzentrums Uslar mit der Jugendwerkstatt Steimke Geschäftspartner eingeladen. Das sind in erster Linie Arbeitgeber aus der Region, die die Bemühungen von Rickert und seinen Mitarbeitern unterstützen, junge Menschen und Langzeitarbeitslose wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.


Begrüßung zur Dankeschön- Feier: Im Jugendcamp des Albert- Schweitzer- Familienwerks lobte Einrichtungsleiter Heinz Rickert (vorn) das Engagement der Arbeitgeber- Vertreter. Foto:Dumnitz

Durch die Möglichkeiten, die die Firmenchefs und Geschäftsführer den vom Berufsförderzentrum vermittelten Menschen ermöglichen, „haben die Leute zu recht das Gefühl, nicht mehr ausgegrenzt zu sein“, sagte Heinz Rickert im Jugendcamp.

Es passe aber nicht immer, schränkte er die Bemühungen ein. Manchmal werde durch ein betriebliches Praktikum oder eine zeitlich begrenzte geringfügige Beschäftigung auch nur klar, dass die Arbeitssuchenden nicht für den ein oder anderen Job geeignet sind. Dann werde weiter gesucht und geschult, bis es passt. Als einen der Motoren in dem Bemühen lobte Rickert das Engagement des Uslarers Wilfried Vendt, der als Vermittlungs- Coach tätig sei. Vendt ist im Hauptberuf Lehrer und „sei den Arbeitgebern der Region durch seine Kontaktpflege und sein beharrliches Nachfragen gut bekannt“, sagte Rickert vor rund 40 Gästen. Er unterstrich, dass es für eine mögliche Eingliederung unerlässlich sei, dass die Männer, Frauen und Jugendlichen in die realen Berufe und Jobs schnuppern können. Laut Vendt haben seit Bestehen der Einrichtung und der Kooperation mit den Firmen 40 ehemals Arbeitslose einen Job erhalten. Sieben Jugendliche haben über ein Praktikum sogar einen Ausbildungsplatz in den Betrieben erhalten, etwa als Fachwerker, Bürokauffrau, Maurer, Elektriker und Krankenpfleger. Acht weitere Personen würden jetzt fest in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis arbeiten. Und das sei besser, als arbeits- und somit chancenlos zu sein.

Vendt und Rickert arbeiten eng mit der Arbeitsgemeinschaft (Arge) und Sozialagentur zusammen und haben allein in diesem Jahr rund 80 Menschen in Praktika vermittelt. „Wir sind auch Ansprechpartner, wenn die Vermittelten uns später noch einmal brauchen“, sagte Vendt am Rande der kleinen Feier.

Heinz Rickert sagte abschließend: „Wir hoffen, dass wir auch im kommenden Jahr wieder bei Ihnen anklopfen dürfen.“ (jdx)


< Jugendwohnen >

Lebensträume - Lebensräume

Kunstprojekt 2010 
– K.i.K. (Kunst im Keller) –
im Rahmen der 3. Nacht der Kultur in Uslar am 2.Oktober 2010

Uslar. Unter diesem Motto starteten vier Künstler und acht Jugendliche aus dem Jugendwohnen des Albert-Schweitzer-Familienwerks ein interdisziplinäres Kunstprojekt. In der Planung ging es zunächst darum mit dem Ensemble einen Raum zu finden, in dem sich ein Spiel außerhalb der realen Welt der Künstler/innen entfalten kann/konnte. Wichtig war nach einen Ort zu suchen, in dem ein vielschichtiger, künstlerischer Prozess seinen Ausdruck findet.
Die künstlerischen Disziplinen von Fotografie, Literatur, bildender Kunst und Theater sollten eine Essenz bilden und miteinander verschmelzen und den Jugendlichen ein breites Feld der Rollenentwicklung bieten.
Die Räumlichkeiten waren nach einer Zeit der intensiven Recherche gefunden.
Es handelte sich um ein Kellergewölbeobjekt in der alten Post von Uslar, zentral in der Innenstadt gelegen. Zunächst wurden die Räume von allen Beteiligten entrümpelt In einer gemeinsamen Besprechung legten die Jugendlichen fest, welchen Schwerpunkt sie mit Farben und bildnerischer Gestaltung, in ihren Raum legen wollten.  

Seit April diesen Jahres trafen sich die Jugendlichen regelmäßig zur Gestaltung ihrer Räume. 
Zwischen Alltagsproblemen, die über eingetretene Türen, bis Existenzängsten und schweren psychischen Krisen gingen, verband die Kunst die Jugendlichen bei jedem Treffen aufs Neue und bot ihnen einen Zufluchtsort der Verlässlichkeit. Es entstanden in diesem kreativen Prozess folgende spannende Entwürfe von neuen Lebensräumen und individuellen Träumen.

 

< Jugendwohnen >



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