Dankeschön an Partner
HNA vom 30.11.2010
Uslar. Zu einem geselligen Abend am Kachelofen im
Jugendcamp des Albert-
Schweitzer-
Familienwerkes hatte Heinz Rickert als Chef des Berufsförderzentrums Uslar
mit der Jugendwerkstatt Steimke Geschäftspartner eingeladen. Das sind in
erster Linie Arbeitgeber aus der Region, die die Bemühungen von Rickert und
seinen Mitarbeitern unterstützen, junge Menschen und Langzeitarbeitslose
wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Begrüßung zur Dankeschön-
Feier: Im Jugendcamp des Albert-
Schweitzer-
Familienwerks lobte Einrichtungsleiter Heinz Rickert (vorn) das Engagement
der Arbeitgeber-
Vertreter. Foto:Dumnitz
Durch die Möglichkeiten, die die Firmenchefs und Geschäftsführer den
vom Berufsförderzentrum vermittelten Menschen ermöglichen, „haben die
Leute zu recht das Gefühl, nicht mehr ausgegrenzt zu sein“, sagte Heinz
Rickert im Jugendcamp.
Es passe aber nicht immer, schränkte er die Bemühungen ein. Manchmal
werde durch ein betriebliches Praktikum oder eine zeitlich begrenzte geringfügige
Beschäftigung auch nur klar, dass die Arbeitssuchenden nicht für den ein
oder anderen Job geeignet sind. Dann werde weiter gesucht und geschult, bis
es passt. Als einen der Motoren in dem Bemühen lobte Rickert das Engagement
des Uslarers Wilfried Vendt, der als Vermittlungs-
Coach tätig sei. Vendt ist im Hauptberuf Lehrer und „sei den Arbeitgebern
der Region durch seine Kontaktpflege und sein beharrliches Nachfragen gut
bekannt“, sagte Rickert vor rund 40 Gästen. Er unterstrich, dass es für
eine mögliche Eingliederung unerlässlich sei, dass die Männer, Frauen und
Jugendlichen in die realen Berufe und Jobs schnuppern können. Laut Vendt
haben seit Bestehen der Einrichtung und der Kooperation mit den Firmen 40
ehemals Arbeitslose einen Job erhalten. Sieben Jugendliche haben über ein
Praktikum sogar einen Ausbildungsplatz in den Betrieben erhalten, etwa als
Fachwerker, Bürokauffrau, Maurer, Elektriker und Krankenpfleger. Acht
weitere Personen würden jetzt fest in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis
arbeiten. Und das sei besser, als arbeits-
und somit chancenlos zu sein.
Vendt und Rickert arbeiten eng mit der Arbeitsgemeinschaft (Arge) und
Sozialagentur zusammen und haben allein in diesem Jahr rund 80 Menschen in
Praktika vermittelt. „Wir sind auch Ansprechpartner, wenn die Vermittelten
uns später noch einmal brauchen“, sagte Vendt am Rande der kleinen Feier.
Heinz Rickert sagte abschließend: „Wir hoffen, dass wir auch im
kommenden Jahr wieder bei Ihnen anklopfen dürfen.“ (jdx)

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